Durch unterschiedliche Lebensformen und Gewohnheiten kann es manchmal zwischen Nachbarn zu Problemen kommen. Sich aus dem Weg zu gehen ist oft nicht einfach oder gar unmöglich und wer will schon mit dem Gefühl aus der Wohnung gehen, »Hoffentlich seh' ich den jetzt nicht«. Sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohl zu fühlen, ist belastend und kann die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Auch im Verhältnis von Vermietern und Mietern kommt es zu Konflikten, weil unterschiedliche Auffassungen über die Nutzung bestehen.
Kaum jemand kann aber einfach ausziehen, schon gar nicht, wenn es das eigene Haus oder die eigene Wohnung ist. Auch nach einer Kündigung bleibt die Frage der Reparaturen häufig ein Streitpunkt.
Selbst wenn man sich im Recht glaubt und die Rechtsposition auch vor Gericht durchsetzen könnte – das nimmt Zeit in Anspruch und dem nachbarschaftlichen Verhältnis wird es nicht dienen. Oft ist anschließend nicht einmal das eigentliche Problem auf Dauer gelöst.
In der Mediation erhalten alle Raum, Ihre Sicht der Dinge zu schildern und hören die Sicht des anderen.
»Vielleicht wurde die Garage wirklich nicht mit Absicht über die Grenze gebaut, sondern bei der Vermessung ist ein Fehler passiert.«
»Uns war es nicht bewußt, dass unsere ältere Nachbarin wirklich dringend ihren Mittagschlaf braucht. Deshalb stört es sie, wenn die Kinder in der Mittagspause im Hof Fußball spielen. Hätte sie das doch mal deutlich gesagt, ansatt immer nur wegen jeder Kleinigkeit zu nörgeln und zu schimpfen und uns das Leben schwer zu machen.«
Um zu tragfähigen Lösungen für die Zukunft zu kommen, müssen die Interessen und Bedürfnisse bekannt sein. Dies gelingt nur, wenn einer dem anderen wieder zuhören kann und so Verständnis füreinander entsteht. Als Mediatorin biete ich Ihnen in einem Mediationsverfahren Raum und Rahmen Ihren nachbarschaftlichen Konflikt zu lösen. Es ist eine Chance für eine auf Dauer tragfähige Lösung.
In Nachbarschaftskonflikten oder bei Konflikten zwischen Vermietern und Mietern ist es wichtig, schnell zu einer Lösung zu kommen. Denn ist der Konflikt einmal da, wird er schnell größer und das Unbehagen wächst. Sich im eigenen Wohnumfeld wohl zu fühlen ist ein elementares Bedürfnis.
Mit Mediation können Sie sofort beginnen. Sie müssen nicht auf einen Gerichtstermin warten und bestimmen die Geschwindigkeit und die Lösung für ihren Konflikt selbst.
Vereine bewegen sich oft zwischen privatem und öffentlichen Leben. Freizeit wird im Verein verbracht, ehrenamtliche Arbeit wird geleistet. Manchmal erschöpft sich die Zugehörigkeit in der Mitgliedschaft, manche Vereinmitglieder verbringen ihre gesamte Freizeit im Verein.
Aus diesen Konstellationen können sich besondere Konfliktsituationen ergeben.
Bei Konflikten im Verein ist es wichtig zu klären, wo der eigentliche Konflikt liegt und wer die Konfliktbeteiligten sind. Konfliktbearbeitung im Verein erfordert Fingerspitzengefühl. Es soll nicht der ganze Verein plötzlich in den Konflikt verstrickt sein. Interne Vereinsangelegenheiten sollen auch intern bleiben. Ein öffentlich ausgetragener Konflikt tut selten gut.
Ich unterstütze Sie bei der Suche nach Lösungen, die auch zukünftig funktionieren.
Fotos: Benjamin Doerr | Logo / CD: Mike Herr | Website: Thomas Borghoff